Ölerwartungsgeld ausgezahlt – Spende für Jugendfeuerwehr Radegast

Das Versprechen von Hildelies Stephan war: „In fünf Jahren wird der nächste Förderzins fällig – dann komme ich wieder!“ – jetzt war es soweit:

Am Donnerstag erhielt der Förderverein der Feuerwehr Radegast erneut eine großzügige Spende für die gemeinsame Jugendarbeit in Radegast und Brackede.

Im Jahr 1931 traten viele Grundbesitzer in Radegast und Brackede die Ölförderrechte an den Ölkonzern Exxon ab. Da bis jetzt kein Öl gefunden wurde, zahlt der Konzern ein „Ölerwartungsgeld“ an die Grundbesitzer. Dieser Förderzins beträgt 25ct pro angefangenen Morgen für fünf Jahre.

Hildelies Stephan ist die Bevollmächtigte für die Verteilung dieses Förderzinses. Viele Kleinbeträge und auch größere Summen des Ölerwartungsgeldes wurden für die Jugendarbeit in den Feuerwehren Brackede und Radegast gespendet.

Somit konnte Frau Stephan 1104,58€ Förderzins an die Jugendfeuerwehr in Radegast übergeben. Sie lobte die gute und wichtige Jugendarbeit in den Feuerwehren.

Ortsbrandmeister Rainer Kastens nahm die Spende gerne entgegen. Auch Ortsbrandmeister Thorsten Rick aus Brackede freute sich über die Spende für die gemeinsame Jugendfeuerwehr.
Die erste Anschaffung wurde bereits gemacht: Die Jugendfeuerwehr kaufte T-Shirts, die selbst bedruckt wurden. Der restliche Betrag wird für die nächsten Projekte der Jugendfeuerwehr verwendet.
Hildelies Stephan wird zukünftig die Verteilung des Förderzinses abgeben – in fünf Jahren hofft die Jugendfeuerwehr auf den Besuch des Nachfolgers.

 

Weitere Informationen und Fotos unter:

http://www.feuerwehren-stadt-bleckede.de

Kinderfeuerwehr Gemeinde Barum auf Triple-Kurs…

Die Kinderfeuerwehr Gemeinde Barum hat das Triple bei den Kinderfeuerwehren vom Kreiszeltlager, Bezirksentscheid und Kreisfeuerwehrtag gewonnen.

 

Wie bereits berichtet, hatte sich eine von drei Gruppen der Kinderfeuerwehr Gemeinde Barum beim Kreiszeltlager im Juni erfolgreich den 1. Platz geholt und somit als „Kreismeister“ für den Bezirksentscheid „Spiele ohne Grenzen“ in Boltersen qualifiziert.

Am 19. August 2018 war es dann so weit. Erstmalig nahmen auch die Kinderfeuerwehren beim Bezirksentscheid der Jugendfeuerwehren teil.

Insgesamt 12 Kinderfeuerwehrgruppen aus Landkreisen des ehemaligen Regierungsbezirks Lüneburg mussten an 8 Stationen ihr Können und ihre Geschicklichkeit beweisen. Neben Ringe werfen, Lichtpunktschießen und Erbsen hauen mussten am Bändchen hängende Kugelschreiber in Flaschen eingefädelt, nasse Schwämme über Planen geworfen und ausgewrungen sowie Wasserbomben über ein Nagelbrett ins Ziel gebracht werden.

Die Kinderfeuerwehr Gemeinde Barum meisterte die Stationen so erfolgreich, dass es erneut für den 1. Platz reichte.

Das „Triple“ machte die Kinderfeuerwehr nun beim Kreisfeuerwehrtag in Stapel am 25.08.2018 voll. Insgesamt 20 Gruppen der Kinderfeuerwehren nahmen an den verschiedenen Spielen teil. Nach Absolvieren der 10 Stationen bot die Freiwillige Feuerwehr in Stapel bis zur Siegerehrung ein buntes Programm mit Kinderschminken, Clown und Hüpfburg.

Bei der Siegerehrung wurde es dann wieder spannend. Dabei erreichten die drei Gruppen den 5., 2. und 1. Platz! Ungläubig über diesen erneuten Erfolg gab es dann kein Halten mehr vor Freude. Nun hatte sich gezeigt, dass mal als Team alles erreichen kann.

Wenn auch du zwischen 6 und 12 Jahre alt bist und ein Teil dieser starken Truppe werden möchtest, melde dich bei der

 

Kinderfeuerwehr Gemeinde Barum:

Tatjana Müller (Telefon 04133-2150648 oder Email:  )

Wir brauchen dich als Nachwuchs für die Freiwilligen Feuerwehren!!

Unter www.facebook.com/Karlchen112 findet ihr weitere Fotos und Informationen.

 

Euer Karlchen

(Pressewart der Kinderfeuerwehr Gemeinde Barum)

Einsatz für die Jugendfeuerwehren aus Handorf, Wittorf und der Gemeinde Barum

Heute berichte ich mal von dem „großen“ Nachwuchs der Feuerwehren, nämlich der Jugendfeuerwehr.

Dazu durfte ich am 17.08.2018 bei einer Übung der Jugendfeuerwehren Handorf, Wittorf und der Gemeinde Barum zuschauen; das Szenario: Der Kindergarten Barum brennt.

Zu Beginn wurden die 26 Jugendlichen in 3 Gruppen eingeteilt. Dann ging es auch schon los mit einer Fahrt in den Feuerwehrautos vom Feuerwehrhaus Barum zum Kindergarten.

Vor Ort erhielt jede Gruppe den Auftrag, die Löschwasserversorgung an verschiedenen Standorten aufzubauen, um dann den „brennenden“ Kindergarten zu löschen bzw. die angrenzende Grundschule zu schützen.

Von den aktiven Feuerwehrkameraden wurde dabei Hilfestellung gegeben. Durch die gute Vorbereitung und Ausbildung in den Jugendfeuerwehren wussten die Jugendlichen aber schnell, was zu tun ist. Schließlich hieß es endlich „Wasser marsch“ und die Jugendlichen durften vom ersten, zweiten und dritten Rohr „löschen“.

Zusätzlich wurde eine Menschenrettung erforderlich (natürlich nur gespielt). Ein Kind wurde bewusstlos vorgefunden und musste mit der Trage in Sicherheit gebracht und von den Ersthelfern versorgt werden. Aber auch das meisterten die Jugendlichen hervorragend, denn auch die „Erste Hilfe“ gehört u. a. zur Ausbildung der Jugendlichen.

Im Anschluss an diesen erfolgreichen „Einsatz“ gab es für alle Aktiven und Jugendlichen im Feuerwehrhaus einen kleinen Snack.

Wer Interesse an der Arbeit in der Jugendfeuerwehr hat und zwischen 10 und 18 Jahre alt ist, kann sich gerne bei den Jugendfeuerwehren in der Samtgemeinde Bardowick melden.

Denn Nachwuchs brauchen die Feuerwehren immer!!!! 

 

Hier die Ansprechpartner:

Jugendfeuerwehr Bardowick:

Sabine Schulz,

Jugendfeuerwehr Gemeinde Barum:

Fabian Meyn,

Jugendfeuerwehr Handorf:

Meike Mennerich,

Jugendfeuerwehr Mechtersen:

Thorben Kissmann,

Jugendfeuerwehr Radbruch:

Marcel Kroenig,

Jugendfeuerwehr Vögelsen:

Theresa Rosenhagen,

Jugendfeuerwehr Wittorf:

Daniel Meyn,

 

Euer Karlchen

(Pressewart der Kinderfeuerwehr Gemeinde Barum)

Freundschaft der Kinderfeuerwehr Walmsburg mit der Kinderfeuerwehr aus Eystrup/ Landkreis Nienburg besiegelt

Beim Stadtfeuerwehrtag am Sonntag in Walmsburg wurde die Freundschaft der Kinderfeuerwehren Walmsburg und „Eystrup und Umgebung“ aus dem Landkreis Nienburg besiegelt.
Die Verbindung der Feuerwehren ist einfach: Der ehemalige Jugendfeuerwehrwart aus Walmsburg ist jetzt Kinderfeuerwehrwart in Eystrup.
Im Rahmen des Stadtfeuerwehrtages wurden Urkunden sowie ein Wimpel und der „Bleckeder Bieber“ getauscht. Zukünftig wollen die Kinderfeuerwehren gemeinsame Aktivitäten planen und durchführen.
Die ersten Ideen gab bereits in Walmsburg – beim nächsten Treffen werden sich die Gruppen weiter kennenlernen und weitere Pläne schmieden …

Weitere Informationen und Fotos unter:

http://www.feuerwehren-stadt-bleckede.de

Wie bei der Berufsfeuerwehr – Jugendfeuerwehren üben den Ernstfall

JI SG. Sich einmal wie eine Berufsfeuerwehr fühlen, so erging es den Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde Gellersen am vergangenen Samstag.

Bei diesem praktischen und theoretischen Ausbildungsseminartag  trafen sich 36 Jugendliche der Feuerwehren Südergellersen, Reppenstedt, Westergellersen und  Rettmer. Treffpunkt war die   Freiwillige Feuerwehr in Reppenstedt. Der Tag begann wie bei der Berufsfeuerwehr mit dem Antreten in der Fahrzeughalle.  Hier wurden die angehenden Brandschützer in drei unterschiedliche Löschzüge eingeteilt. Nach dem Antreten folgte die Fahrzeug- und Geräteübernahme, bei der sich die Jugendlichen mit ihrem Feuerwehrfahrzeug vertraut machen konnten. Kurz nach 9 Uhr  ging der erste Alarm ein. Alarmiert wurde der erste Löschzug über einen Wachgong, ähnlich wie bei der Berufsfeuerwehr in Hamburg. Auf den im Feuerwehrhaus Reppenstedt hängenden Bildschirmen erfuhren sie dann,  zu welchem Einsatz sie gerufen worden sind. Kurz darauf ertönte erneut der Alarm und der zweite und dritte Löschzug rückten aus.

Zu den Einsätzen gehörte an diesem Tag unter anderem die Alarmierung einer ausgelösten Brandmelderanlage (BMA), ein Flächenbrand in Westergellersen, ein Gebäudebrand in Südergellersen, ein Verkehrsunfall in Reppenstedt mit dem ASB zusammen und ein großer Kesselwagenbrand in Rettmer.  All diese Einsätze wurden als Übung gefahren, so dass die Mädchen und Jungen ihr bereits erlerntes Wissen umsetzen konnten. Insgesamt waren die Jugendfeuerwehren mit zehn Fahrzeugen aus den jeweiligen Ortsfeuerwehren unterwegs und fuhren somit über 15 verschiedene Einsatzlagen über den Tag verteilt.

Gegen 18 Uhr hieß es dann endlich „Abspann“ und das Ende des einsatzreichen Seminartages war erreicht.

Bericht: Julian Illmer (GPW)